Aktueller Artikel in der OP-ONLINE: link
An vielen Stellen von Seligenstadt entstanden, entstehen und sind geplant: Gebäude, die nicht in unser liebens- und lebenswertes Stadtbild passen.
Es fehlt ein Stadtentwicklungsplan. Bauträger und Investoren haben das Zepter in die Hand genommen. Die vorgeschlagene Bahnhofsgeländebebauung brachte das Fass zum Überlaufen.
Wir sind unabhängige Bürger und setzen uns, zusammen mit anderen Vereinen, für die Erhaltung unseres Stadtbildes ein.
Wir fordern:
- einen Stadtentwicklungsplan mit Handlungskonzept für Seligenstadt
- die vorgezogene Bürgerbeteiligung bei jeder Art von Bauleitplanung
- behutsamen Umgang mit dem Stadtbild, dem baulichen Erbe früherer Generationen
- keine vorhabenbezogenen Bebauungspläne, die nur der Gewinnoptimierung dienen
- eine Baumschutzsatzung für unsere Stadt
Zeigen Sie Flagge und erwerben Sie ein T-Shirt der BI. (link)
Informieren Sie sich zum politischen Betrieb in unserer Stadt im Ratsinfo (link)
Mittwoch, 24. Juni 2015
Freitag, 29. Mai 2015
Bürgerliche Einflussnahme zum BP 81 "Bahnhofsgelände"
Nach der Bürgeranhörung am 27.5.2015 sind die Bürger Seligenstadts aufgerufen , dem Stadtplanungsamt bis zum 12.06.2015 ihren Favoriten zu benennen und/oder zu den Varianten ihr Anregungen (mündlich zur Niederschrift oder schriftlich per Email, Fax und Brief) einzugeben.
Neben
der Möglichkeit im Netz Einsicht zu nehmen, hängen die Pläne im Flur
vor dem Stadtplanungsamt aus und können dort von Montag bis Freitag:
08:30 Uhr bis 12 Uhr und am Donnerstag: 15 Uhr bis 18 Uhr eingesehen
werden. Frau Seifert und Herr Pfuhl vom Stadtplanungsamt stehen für
Rückfragen zur Verfügung und nehmen die Anregungen gerne auf.
Nach Abwägung der Anregungen wird im Herbst 2015 nur die maßgebliche (oder richtungsweisende) Variante übrigbleiben.
Diese geht dann nochmals in die Offenlage und die Bürger können sich erneut einbringen.
Nach Abwägung der Anregungen wird im Herbst 2015 nur die maßgebliche (oder richtungsweisende) Variante übrigbleiben.
Diese geht dann nochmals in die Offenlage und die Bürger können sich erneut einbringen.
Letzte Möglichkeit dazu ist am 12.6.2015.
Adresse:
Frau Marina Seifert
Telefon: 06182 / 87 260
Herr Thomas Pfuhl
Telefon: 06182 / 87 160
Amt für Stadtentwicklung
Stadtplanung
Marktplatz 1
63500 Seligenstadt
Stadtplanung
Marktplatz 1
63500 Seligenstadt
Telefon: 06182 / 87189
Fax: 06182 / 87389
Variante 1

Variante 2
Variante 3
Dienstag, 26. Mai 2015
OP Online: Bahnhofsgelände: Vorgezogene Bürgerbeteiligung
In der OP Online ist unter dem link ein neuer Artikel zum Thema "Bahnhofsgelände: Vorgezogene Bürgerbeteiligung" zu finden.
Nach unserer Ansicht ging es den Fraktionen mit ihrem Antrag vom 12.04.2015 in der Tat nicht darum Stimmung zu machen, sondern den längst ausstehenden Termin der Bürgerbeteiligung voranzutreiben.
Dass das formelle Verfahren die vorgezogene Bürgerbeteiligung ohnehin vorsieht, wurde wie die Aufstellung des BPlan 81 am 10.12.2012 beschlossen und steht damit außer Frage.
Da die Bürgerbeteiligung aber annähernd zweieinhalb Jahre nach dem Aufstellungsbeschluss immer noch nicht stattgefunden hat, sehen wir den gemeinsamen Antrag von CDU, SPD und Grüne nur als Aufforderung an die Verwaltung, die Bürgerbeteiligung endlich auszuführen. Wenn denn die Stadtentwicklung von gemeinsamem Gestaltungswillen und Zusammenarbeit lebt, wie Bürgermeisterin Nonn-Adams im Artikel der Offenbach Post zitiert wird, stellt sich uns die Frage, warum im Bauausschuss am 28.04.2015 nicht schon direkt der anvisierten Termin am 27.5.15 angekündigt wurde? Stattdessen wurde dieser erst zur Stadtverordnetenversammlung am 11.5.15 und dann auch noch ohne Ort und Zeit bekanntgegeben…
Wenn man den Bürger abholen möchte, dann könnte man das auch anders angehen.
Samstag, 23. Mai 2015
Montag, 18. Mai 2015
Vorgezogene Bürgerbeteiligung zum Bebauungsplan Nr. 81 Bahnhofsgelände Seligenstadt
Wir
die Bürgerinitiative „Stoppt die Stadtbildzerstörung“, möchte auf
folgende öffentliche Veranstaltung der Stadtverwaltung aufmerksam machen,
da wir nicht wissen, ob die Verwaltung diese Bürgerbeteiligung am
MITTWOCH, 27.05.15 um 18.00 UHR im großen Rathaussaal noch
Hier die AMTLICHE BEKANNTMACHUNG
rechtzeitig in den Medien bekannt gibt.
Bausündenführung
Am Samstag, den 23. Mai 2015 um 17.00 wird wieder zu einer Bausündenführung mit dem Fahrrad eingeladen. Die Führung am 11. April 2015 hat gezeigt, dass das Interesse am Thema Bausünden in Seligenstadt nicht nachlässt. Schließlich wachsen die Bauten an vielen Ecken in die Breite und Höhe. Die äußerlichen Farben sind so traurig und trist wie die Bauten selbst! Während der Führung radeln die Teilnehmer an einem kleinen schnuckeligen Grundstück der Stadt vorbei, das zum Preis – wie zu hören ist - für bis zu 600 Euro pro Quadratmeter angeboten wurde, aber niemand will es. Warum? Weil es lediglich für wenige Parkplätze ausreicht. Da hat es der Investor vom Bahngelände besser getroffen mit seinem Quadratmeterpreis von rund 120 Euro.
Treffpunkt zur kostenlosen Führung per Rad ist am Bahnhof in Seligenstadt um 17.00 Uhr
Auf Ihre Teilnahme freut sich
Gisela Meutzner
Treffpunkt zur kostenlosen Führung per Rad ist am Bahnhof in Seligenstadt um 17.00 Uhr
Auf Ihre Teilnahme freut sich
Gisela Meutzner
Dienstag, 12. Mai 2015
Aktuelles zum Bebauungsplan 81 – Vorgezogene Bürgerbeteiligung - wer informiert die Bürger
Im Bauausschuss am 28.4.2015 hielt Frau Bürgermeisterin Nonn-Adams den gemeinsamen Antrag zum Bebauungsplan 81 von CDU, SPD und Grüne vom 12.04.2015 für so überflüssig wie einen Kropf.
In der Stadtverordnetenversammlung am 11.5.2015 wurde endlich klar, warum sie dies so titulierte.
Scheinbar aus den Wolken fiel plötzlich der Termin für die Vorgezogene Bürgerbeteiligung zum Bebauungsplan 81.
Stattfinden soll sie am Mittwoch, dem 27.5.2015.
Achtung!!! Uhrzeit und Örtlichkeit sind noch „geheim“, damit sich ja nicht zu viele Bürger beteiligen wollen/können.
Aber
vielleicht schafft es ja die örtliche Presse (OP, Heimatblatt und
Kurier), diese Angaben von der Verwaltung zu erfragen und frühzeitig zu
veröffentlichen.
Wir sind gespannt.
Donnerstag, 23. April 2015
Freitag, 10. April 2015
Montag, 6. April 2015
Donnerstag, 26. März 2015
Montag, 16. März 2015
Bausündenführung am 11. April 2015 16.00 Uhr
Die allseits beliebte und schon mehrfach durchgeführte Führung zu den Bausünden wird am 11. April erneut durchgeführt. Treffpunkt ist am Bahnhof am 11.April 2015 um 16:00 Uhr mit Fahrrad!
Sonntag, 8. März 2015
Informationsveranstaltung Bahnhofsgelände - Resümee
Ungefähr 130 Personen
folgten der Einladung von Bürgermeisterin Dagmar B. Nonn-Adams zur
Informationsveranstaltung Bahnhofsgelände. In ihren einleitenden
Worten gab sie einen chronologischen Abriss zum Thema
Bahnhofsgelände. Auffällig war hierbei, dass ein
Stadtverordnetenbeschluss aus dem Jahre 2009 fehlte, der die
Verwaltung zum damaligen Zeitpunkt schon beauftragt hat, ein
Entwicklungskonzept für das Bahnhofsgelände zu erarbeiten.
Nachdem die
Bahnhofsgeländeproblematik von April bis Dezember 2012 die Gemüter
erhitzte, wurde am 10.12.2012 ein gemeinsamer Antrag von CDU,
Bündnis 90/Die Grünen und SPD zur Aufstellung eines
Bebauungsplanes einstimmig beschlossen.
Ziel dieses
Bebauungsplanes ist die Ausweisung von Flächen für den
ruhenden Verkehr, für den öffentlichen Personennahverkehr sowie für
Grünanlage. Der Ursprungsantrag des Magistrates, sowie alle
anderen Anträge, die Wohnbebauung im Süden des Geländes vorgesehen
hatten, waren nicht mehrheitsfähig.
Frau Begher von der
Planungsgruppe Darmstadt stellte in einer knapp einstündigen
PowerPoint-Präsentation die Grundlagen und daraus resultierenden
Konzeptideen vor. Zwei Jahre lang wurde hinter verschlossenen Türen,
aber unter Einbeziehung des Grundstückeigentümers geplant. Dies
werten wir als Ungleichbehandlung von Investoren und
Otto-Normal-Grundstückseigentümern, die sich normalerweise erst bei
der vorgezogenen Bürgerbeteiligung zu einem Bebauungsplanentwurf
äußern dürfen.
Frau Begher führte aus,
dass seit Mai 2014 von Seiten der Auftraggeber nicht mehr die Rede
von Grünanlage war, demzufolge enthält die von ihr favorisierte
Variante Wohnbebauung im Form von fünf zweigeschossigen
Mehrfamilienwohnhäusern, die zu einer eindeutigen Gebietsprägung
führen würden. Doch wer sind diese Auftraggeber (Mehrzahl?), die
vor knapp einem Jahr die Planung in eine ganz andere Richtung
lenkten?
Wer
in Einklang mit den Interessen der Bürger dieses zentrale Grundstück
beplanen möchte, hätte als Zeichen von Transparenz spätestens zu
diesem Zeitpunkt eine Infoveranstaltung einberufen müssen. Wer
bezahlt Planungsarbeit, die nicht dem Aufstellungsbeschluss
entspricht? Passt der Wortlaut des Planungsauftrages überhaupt zum
Aufstellungsbeschluss?
Wir sind der Meinung,
dass hier der Bürger erneut nur vorgeführt wird und seine
Mitwirkung nicht erwünscht ist. Es ist erkennbar, dass der zeitliche
Rahmen nicht nur, wie von der Bürgermeisterin angekündigt,
ausgeschöpft, sondern, wie beim Bebauungsplan 77 überschritten
werden wird. Von daher sollte großes Augenmerk darauf gerichtet
sein, was in dem Entwurf, der wann auch immer in die vorgezogene
Bürgerbeteiligung geht, enthalten ist, wird er doch die
Möglichkeiten für die Bebauung nach Auslauf der
Veränderungssperre wesentlich mitbeeinflussen.
Enttäuschend ist zudem,
dass auch die Ausweisung von Flächen für den öffentlichen
Personennahverkehr nicht Bestandteil der Beauftragung an das
Planungsbüro gewesen zu sein scheint, obwohl eindeutig im
Aufstellungsbeschluss enthalten. Wir verstehen nicht, wie das
passieren konnte und finden die Anregung von Herrn Maatz,
Geschäftsführer der KVG (Kreisverkehrsgesellschaft), auch die
Anfahrbarkeit des Bahnhofs durch Busse nicht zu vergessen, sehr
wichtig.
Unverständlich sind
zudem die Grenzen, des Geltungsbereiches des Bebauungsplanes 81
Bahnhofsgelände. Das Planungsgebiet durchschneidet sowohl das
Bahnhofsgebäude, wie auch den Bahnhofsvorplatz. Eine
zusammenhängende Planung wurde so von vorneherein verhindert. Die
nördliche Grenze des Planungsgebietes stammt aus dem Ursprungsantrag
des Magistrates vom 02.04.2012, wie eine Karte des Geltungsbereiches
belegt. Diese Grenze wurde in sämtliche nachfolgende
Änderungsanträge und den Beschluss übernommen. Da der Magistrat
ermächtigt ist, einen geänderten Geltungsbereich vorzulegen,
sollten sich bei der Planung Abweichungen des Geltungsbereiches als
sinnvoll erweisen, sehen wir hier den Verantwortungsbereich des
Magistrates. Dieser hat richtigerweise im Süden die Notwendigkeit
zur Erweiterung gesehen, aber den Norden bei der Betrachtung außer
Acht gelassen.
Es sollte nicht vergessen
werden, dass alle Grundstücksteile, die jetzt einer Wohnbebauung
zugeführt werden, als Flächen für ein schlüssiges Gesamtkonzept
zum Bahnhofsgelände nicht mehr zur Verfügung stehen. Welcher Platz
für eine ordentliche Busanbindung und möglicherweise auch für eine
Fuß- und Radunterführung benötigt werden würde, müsste im
Vorfeld geklärt, bzw. angedacht worden sein, um zusätzlich zu den
benötigten Flächen den übergrünten P&R-Platz für 100
Fahrzeuge unterzubekommen.
Nach unserer Ansicht
sollte das Planungsgebiet bis zum Bahnübergang erweitert werden. In
diesem Zusammenhang könnte entweder die Nutzung des nördlichen
P&R-Platz auf Dauer planungsrechtlich gesichert werden, bzw.
Überlegungen angestellt werden, genau an dieser Stellen die privaten
Stellplätze für das Bahnhofsgebäude und das Bistro im
Bahnwärterhäuschen unterzubringen und so die Flächen südlich vom
Bahnhof einer reinen öffentlichen Nutzung zuzuführen.
Möglicherweise könnte auch nur nördlich vom Bahnwärterhäuschen
die angedachte Fußgänger- und Radunterführung untergebracht
werden. Was passiert dann mit den dort vorhandenen Stellplätzen?
Die Bürgerinitiative
Stoppt die Stadtbildzerstörung steht nach wie vor hinter dem
gemeinsamen Stadtverordnetenbeschluss von CDU, Bündnis 90/Die Grünen
und SPD vom 10.12.2012, dass nur Flächen für den ruhenden Verkehr,
für den öffentlichen Personennahverkehr sowie für Grünanlage im
Geltungsbereich hergerichtet werden sollen.
Solange nur diese
Nutzungen Grundlage des zukünftigen Bebauungsplanentwurfes bleiben,
ist gesichert, dass die Stadt die bestmögliche Verhandlungsbasis zum
Ankauf der benötigten Flächen behalten wird. Um die Dringlichkeit
der Planung zu verdeutlichen, müsste bis zum Ablauf der zweiten
Verlängerung der Veränderungssperre (Dezember 2016) dieser
Bebauungsplan allerdings beschlossen und amtlich bekanntgemacht sein,
damit Vorhaben nicht doch noch nach §34 BauNVO beurteilt werden und
es gegebenenfalls zu Entschädigungsansprüchen kommt.
Parallel zur Erstellung
des Bebauungsplanes wäre es zur Entlastung der städtischen Kasse
wünschenswert, wenn sämtliche Fördermöglichkeiten für die
Errichtung eines P&R-Platzes frühzeitig abgeklärt werden
würden.
Jetzt ist es die
Aufgabe der Fraktionen, zu entscheiden, ob die von der Verwaltung und
dem Planungsbüro favorisierte Variante mit Wohnbebauung in die
vorgezogene Bürgerbeteiligung geht oder ob eine Planung, bei der der
Stadtverordnetenbeschluss vom 10.12.2012 umgesetzt wird, zum Tragen
kommt. Wegen mangelnder Transparenz und bisher fehlender
Bürgerbeteiligung hoffen wir, dass die Stadtverordneten sich die
Meinung der Bevölkerung einholen und zeitnah und gut überlegt ihre
Entscheidung treffen werden.
Montag, 2. März 2015
Turmmännchen
Das Turmmännchen fragt: Wann werden Seligenstädter Bürger wach
und gebieten dem schändlichen Treiben endlich Einhalt. Wenn nur noch
Profit eine Rolle spielt und das Gute und Schöne auf der Strecke bleiben
mindert sich der Wohnwert und der Wert unserer Stadt. Verschandeln
heißt das Stichwort und kommende Generationen werden uns verwünschen, ob
unserer Lahmheit und Trägheit.
kommt heute Abend zur Bürgeranhörung!!
kommt heute Abend zur Bürgeranhörung!!
Sonntag, 1. März 2015
Mittwoch, 25. Februar 2015
Seligenstadt begrüßt 785 zugezogene Familien
785 neue Familien - bestehend aus 1082 Personen ... Laut der Rechnung unserer Verwaltung besteht eine Familie somit aus weniger als 2 Personen. Da kann man nur den Kopf schütteln.
Freitag, 20. Februar 2015
Bekanntmachung der Verwaltung
Nach den Anrufen einiger Redakteure bei der Pressestelle erscheint unter www.seligenstadt.de
wir sind gespannt, ob der offline-Bürger auch informiert wird...
Wie geht es weiter am Bahnhofsgelände? Bürgerveranstaltung am 2.März
Die „BI Stoppt die Stadtbildzerstörung“ informiert vorsorglich über eine Bürgerveranstaltung zum
Thema Bahnhofsgelände am Montag den 02.März um 19.30 Uhr im RIESEN-Saal. Es soll die aktuelle Planung vorgestellt werden. Ob die Verwaltung noch rechtzeitig dazu einladen wird, ist nicht
bekannt. Gewünscht ist die Bürgerbeteiligung in diesem Verfahren offensichtlich von Beginn an nicht.
Thema Bahnhofsgelände am Montag den 02.März um 19.30 Uhr im RIESEN-Saal. Es soll die aktuelle Planung vorgestellt werden. Ob die Verwaltung noch rechtzeitig dazu einladen wird, ist nicht
bekannt. Gewünscht ist die Bürgerbeteiligung in diesem Verfahren offensichtlich von Beginn an nicht.
Montag, 16. Februar 2015
Donnerstag, 12. Februar 2015
Helau!
Am 31.01.2014 sagte uns Fr. Bürgermeisterin zu, den BI-Vorstand einzuladen
um die Planung zum Bebauungsplan 81 in Augenschein zu nehmen,
selbstverständlich nachrangig zu den Fraktionen.
Der Termin wurde für die Zeit „nach Fastnacht“ unverfänglich ungefähr in Aussicht gestellt.
Urplötzlich ist ein Jahr vergangen und nächste Woche ist schon wieder „nach Fastnacht“.
Mehrere Erinnerungen an Ihr Angebot resultierten bislang nicht in einer Einladung.
Aus „Respekt vor dem Amt“ verzichten wir auf weitere Erinnerungen
und laden vorsorglich alle Interessierten ein:
zur Bürgerveranstaltung am 02.03.2015 um 19:30 Uhr im RIESEN
Wird wieder einmal die Bürgerschaft vor vollendete Tatsachen gestellt?
Vorzugsvariante mit Bebauung oder andere Variante mit Bebauung?
Donnerstag, 5. Februar 2015
Leserbrief von J. Zahn zu unserem Post vom 4.2.2015
Nach dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 2.Februar 2010 zur Erstellung eines Bebauungsplanes mit gleichzeitigem Erlass einer Veränderungssperre, hat sich bis zur Vorlage eines Magistratsberichtes am 16.04.2012, also fast zwei Jahre, nichts getan außer dass der Magistrat in seinem Bericht die Kosten für die Erstellung in höhe von ca. 83.433,00 € auflistet und die Stadtverordnetenversammlung bittet, zu prüfen, ob unter diesen Gegebenheiten weiterhin an einem Aufstellungsverfahren für einen
Bebauungsplan festgehalten werden soll.
Ein enormer Zeit aufwand für ein derartig dürftiges Ergebnis und ohne den eigentlichen Auftrag in Angriff, geschweige denn begonnen zu haben.
Die Stadtverordnetenversammlung hat allerdings auf ihrem ursprünglichen Beschluss zur Erstellung eines Bebauungsplanes bestanden und die Veränderungssperre verlängert.
Mit diesem Beschluss und gleichzeitiger Verlängerung der Veränderungssperre, wurde die Verwaltung beauftragt dies entsprechend umzusetzen. Leider hat sich, trotz Verlängerung der Veränderungssperre, bis auf die Offenlagen und die Bearbeitung der eingegangenen Einwände eigentlich nichts getan. Es wurden „Gutachten“ erstellt, es wurde hin und her diskutiert um am Ende dann zu „berichten“ dass man im Magistrat der Meinung ist den Bebauungsplan nicht weiter zu verfolgen.
Egal wie, die Zeit ist abgelaufen und es ist zu befürchten, dass die ersten Baugenehmigungen nach §34 bereits im Verfahren sind. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass dies so gewollt ist, zumal die Bürgermeisterin, laut OP vom 22.01.2010, andere Lösungen als „praktikabel und preiswert“ favorisierte. Eine Verlängerung der Veränderungssperre ist auch nicht mehr möglich. Dieses Verhalten spielt denen in die Hände die von Anfang an keinen Bebauungsplan wollten! Sind die Fristen abgelaufen kann dann nach §34 Baugesetzbuch gebaut werden. Damit ist dann auch der Einfluss der Stadtverordnetenversammlung ausgeschaltet und nur noch das Dezernat „Stadtentwicklung“ mit der Bürgermeisterin an der Spitze zuständig! Was das bedeutet sieht man am ehemaligen Arbeitsamt und an vielen anderen Stellen in unserer Stadt.
Fristen verstreichen lassen, Zeit gewinnen damit dann munter, ohne Einflussnahme der Stadtverordnetenversammlung, nach § 34 gebaut werden kann! Auch die bis dahin entstandenen, nicht unerheblichen, Kosten spielen offensichtlich keine Rolle mehr!
Stellt sich die Frage, wem das dient? Den Bürgern sicher nicht, denn die haben ja deutlich zum Ausdruck gebracht welche Erwartungen sie haben. Die Stadtverordnetenversammlung hat durch ihre Beschlüsse dafür gesorgt, dass der Bürgerwille umgesetzt werden soll und die Verwaltung? Die blockiert!!!
Wem also dient das? Man könnte schon fast vermuten, dass hier massiv privaten Interessen einzelner Bauherren oder Investoren der Vorrang eingeräumt, und damit den Interessen des Gemeinwohls geschadet wird. Mit einer dem Wohle der Bürger dienenden Amtsführung hat das absolut nichts zu tun. Damit stellt sich auch die Aussage der Bürgermeisterin: „Die Bürger sind schließlich nicht Mittel zum Zweck, sondern der Mittelpunkt unserer Aufgaben.“ , nachzulesen in der OP vom 5.12.2014, als eine mehr als fragwürdige Beschreibung der Realitäten dar.
Die absurde Forderung nach einem förmlichen Aufhebungsbeschlusses wurde von der CDU-Fraktion entschieden zurückgewiesen und eine den Pflichten entsprechenden auftragsgemäßen Erstellung des Bebauungsplanes gefordert.
Die Stadtverordnetenversammlung stimmte dann auch, mit den Stimmen der CDU, SPD und Bündnis 90 die Grünen, dem so eingebrachten Antrag zu.
Mittwoch, 4. Februar 2015
Bürgeranhörung am Mo 02.03.2015 zum Bebauungsplan 81
Bürgeranhörung am Mo 02.03.2015 zum Bebauungsplan 81 wird noch weitgehend geheim
gehalten.
Auch nach 3 Jahren ist eine Bürgerbeteiligung zu dem Gebiet noch immer nicht erwünscht!
Werbung und Bekanntmachung sieht anders aus, siehe Beispiel „Gesundheitstage“ .
Das ist es anscheinend, was die alternde Gesellschaft mehr interessiert als Stadtentwicklung.
No Future? Müssen wir die Plakate selber drucken?
Brandaktuell wie immer, die Informationen der Verwaltung:
Bebauungsplan 77 nach genau 5 Jahren zum 2.Mal von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen
Mit einem leichten Geschmäckle wurde der Bebauungsplan 77 endlich verabschiedet und wir sind gespannt, ob und wann er denn in Kraft tritt. Der Erhalt der Gebietscharakteristik wird in jedem Fall sicherer als vorher sein, auch wenn Baugenehmigungen bei uns traditionell immer für eine Überraschung gut sind. Die Bürger hatten ausgiebig Gelegenheit sich dazu zu äußern. Zuletzt beantragte der Magistrat, den Plan nicht weiter zu verfolgen.
Nach Ausgaben von bisher 85000€ ein erstaunliches Ansinnen.
Siehe auch Artikel auf der OP-Online
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